30
Dez
2019
Beethoven | Klavierkonzerte Nr. 3 & 4
Philharmonie Berlin
20:00 Herbert-von-Karajan-Str. 1 | 10785 Berlin
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Jon Fylling
Dirigent

Im ersten Teil des Konzerts erklingen zunächst die lebhaften Töne der Streichersinfonie Nr. 13 in c-Moll aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Als er die Sinfonie verfasste, war Mendelssohn Bartholdy gerade einmal 14 Jahre alt.

Anschließend wird es ein wenig düsterer mit Ludwig van Beethovens 3. Klavierkonzert in c-Moll.

Es ist das einzige Klavierkonzert, das Beethoven (1770-1827) jemals in einer Moll-Tonart komponierte und es scheint fast so, als hätte er genau deshalb den dunklen, klagenden und überaus pathetischen Klang des c-Moll voll und ganz ausgeschöpft. Das Werk entstand in den Jahren 1800 bis 1803 und ist dem Prinzen Louis Ferdinand von Preußen gewidmet.

Den zweiten Teil des Abends eröffnet Ludwig van Beethovens 4. Klavierkonzert in G-Dur, das, im Gegensatz zum vorangegangenen Stück, durch seine Fröhlichkeit und Zartheit besticht.

Mit diesem Werk hat Beethoven (1770-1827) eine kleine, aber bedeutende Revolution ausgelöst: Noch nie zuvor hatte es ein Klavierkonzert gegeben, das ohne Orchestervorspiel direkt mit einem Solo des Klaviers begann. Das Werk entstand im Jahr 1805 und wurde von Robert Schumann als „Beethovens vielleicht größtes Klavierkonzert“ gelobt.

Das Ende des Abends wird von Edvard Grieg (1843-1907) beschlossen. Seine Holberg Suite, Op. 40, komponierte Grieg ursprünglich für das Klavier, instrumentierte das Werk auf einer Reise nach Berlin jedoch für Streichorchester. Obwohl Grieg das fünfsätzige Stück nicht mochte, wurde es zu einem seiner berühmtesten Werke.

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Ort
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Philharmonie Berlin
ADRESSE
Herbert-von-Karajan-Str. 1 | 10785 Berlin
FON
Tickethotline: +49 30 254 88-0